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Table of Contents
- 1. BigBand
- 2. Chor: „Living Elements“
- 3. Rockband
- 5. Standardtanzen – Slowfox
- 6. Queere Musik
- 7. Sophokles reimagined – wie klang die Antike?
- 8. KlangFarben
- 99. Eigene Baustelle
- W01. Ursonatenimpro
- W02. Frei Improvisation lernen
- W03. (Quint-)Kanon komponieren - Einführung in Renaissancekontrapunkt
- W04. Elektronische Komposition – Bau dein Stück!
- W05. Bretonische Tänze für Anfänger:innen
- W06. In-Ear-Monitoring
- W07. Beethoven hören, Gefühle malen
- W08. Obertongesang
- W09. Tanzen ohne Schritte
- W10. Einführung in Musescore und erste Grundlagen des Arrangierens
- W11. Instrumentenkarussell
- W12. Freies Bewegen/Tanzen zu klassischer Musik
- W13. Barbershop
- W14. Veranstaltungstechnik und Psychoakustik
- W15. Musik im Improtheater
- W16. Science Songs komponieren
- W17. Mehrstimmige Aufnahmen
- W18. Vocal Painting
- W19. Blattsingen für Einsteiger:innen
- W20. Rock
- W21. Musik und bildende Kunst
- W22. BodyMusic
- WA01. Blechbläserensemble
- WA02. Jazzvokalensemble
- WAD01. Saxophonensemble
- WD01. Gesangsarrangement „Sound of Silence“
- WD02. Ballermann-Chor
- WD03. Spieluhr – Arrangieren und Probieren
1. BigBand ¶
– Kurs-/Ensembleschiene.
Dieser Kurs steht prinzipiell auch Bigband-untypischen Instrumenten offen. Wenn du diesen Kurs wählst, denke bitte daran, im Fragebogen dein(e) Instrument(e) anzugeben.
Plan wäre, Big Band Arrangements möglichst in „Originalbesetzung“ zu spielen, bei der Wahl der Stücke richten wir uns natürlich nach euren Wünschen und nach der tatsächlichen Zusammensetzung. Idealerweise suchen wir eine typische Big Band Besetzung:
- Klavier
- Bass
- Gitarre
- Drums
- Saxophone (5)
- Trompeten (4)
- Posaunen (4)
- Gesang (1–2)
- Alle anderen Instrumente sind herzlich willkommen!!!
Schonmal vorweg: Sollte die Besetzung nicht reichen, um „klassische“ Big Band Arrangements zu spielen, würden wir den Kurs eher in die Richtung Jazz Combo mit Fokus auf Improvisation umgestalten. Voraussetzungen für den Workshop ist die Fähigkeit Noten zu lesen, und Spaß daran, mit anderen Menschen Musik zu machen.
Adrian (17, er/ihm) studiert Jazz Klavier am Conservatorium Maastricht und spielt selbst seit 7 Jahren in verschiedenen Big Bands und noch mehr verschiedenen Combos. Er schreibt und arrangiert außerdem selbst.
Leonard (19, er/ihm) studiert Musikwissenschaft an der Universität zu Köln und verwaltet das Universitätsorchester. Er spielt seit 10 Jahren in verschiedenen Big Bands in NRW alles vom Sopran bis zum Baritonsaxophon.
2. Chor: „Living Elements“ ¶
– Kurs-/Ensembleschiene.
Wenn du diesen Kurs wählst, denke bitte daran, im Fragebogen deine Stimmlage anzugeben.
Dieser Chor lädt dich dazu ein, die Qualitäten der Elemente Feuer und Wasser stimmlich zu erkunden. Dafür nutzen wir drei Stücke, die von aktuell lebenden Komponist:innen geschrieben wurden.
Das Programm startet nah am Wasser mit dem energetischen Stück „Dúlamán“ von Michael McGlynn, gesungen in irischem Gälisch. Dúlamán heißt wörtlich übersetzt „Seetang“ und steht für die seetangsammelnden Männer, welche um die Gunst einer Frau werben. (Das Video zeigt einen Männerchor, wir werden es jedoch in einer Version für gemischten Chor singen.)
Das nächste Stück ruft dazu auf, dem Meer zu lauschen. Die Natur, symbolisiert durch den Klang des Meeres, sei schöner und länger andauernd als die menschliche Liebe. In „The Sounding Sea” von Eric William Barnum lauschen wir also den rauschenden Wellen.
Zuletzt entfachen wir ein klangliches Flammenmeer mit „Fire“ von Katerina Gimon. Das Stück ist Teil ihres Werks „Elements“ und erforscht das Element Feuer als Sinnbild für Lebenskraft und Leidenschaft.
Solltest du Spaß an zeitgenössischer Musik, Experimenten und/oder Ausprobieren haben, bist du in diesem Chor gut aufgehoben. Willkommen sind alle, die ein wenig Erfahrung im Singen haben und ihre Stimme einigermaßen gut beherrschen. Unsere Ergebnisse werden wir beim Konzertabend präsentieren. Noten und Übehilfen werden im Voraus bereitgestellt, sodass das Übepensum im Vorfeld der Akademie den Singkenntnissen angepasst werden kann.
Hinweis: Stückänderungen sind nicht ausgeschlossen.
Geleitet wird der Chor von Roman und Charlotte. Charlotte hat einen fertiggestellten Musik-Lehramtsbachelor und eine abgebrochene Physiotherapieausbildung hinter sich. Da sie sowohl in der Musik als auch im Beruf experimentierfreudig ist, studiert sie jetzt im Master Public Health. Nach einem Mathe-Bachelor studiert Roman seit zwei Semestern Musik auf Lehramt in Köln. Er singt für sein Leben gern und kann es kaum erwarten, nach zwei verpassten MusikAkademien endlich wieder dabei zu sein.
3. Rockband ¶
– Kurs-/Ensembleschiene.
Wenn du diesen Kurs wählst, denke bitte daran, im Fragebogen dein(e) Instrument(e) anzugeben.
For those about to rock - we salute you! Euch ist die MusikAkademie zu ruhig? Ihr findet auch, dass die Unterhaltungsmusik der 70er-2000er hier unterrepräsentiert ist? Ihr wollt einfach mal Energie rauslassen? Dann macht mit im Rockband und covert mit uns 2 meisterhafte Songs aus diesen Genres.
Neben Instrumenten der klassischen Besetzung Schlagzeug, Bass, Gitarre, Gesang (Bonuspunkte, falls ihr screamen und/oder growlen könnt), sind uns auch weniger verbreitete Instrumente wie Orgeln, Akkordeons, Dudelsäcke, Blechbläser und generell alles, was Krach machen kann, willkommen.
Johnny spielt seit sechs Jahren E-Gitarre und Mundharmonika und hat mit seiner Band schon viel Erfahrung im Abrocken gesammelt. Henrik promoviert seit 2 Jahren in Aachen, hat noch nie Rock arrangiert, aber die Ohrstöpsel schon griffbereit.
Ach ja, bringt Gehörschutz mit. Ihr werdet ihn brauchen.
Fußnote: Wir bringen Technikspielzeug mit
5. Standardtanzen – Slowfox ¶
– Kurs-/Ensembleschiene.
Wessen Großbaustelle »Tanzen« heißt, der kann in diesem Kurs den nächsten Bauabschnitt beginnen! Wir werden Slowfox lernen.
Slowfox ist einer der fünf Standardtänze, aber fast nie derjenige, den man als erstes kennenlernt, trotz der ganzen tollen Big-Band- und Swingmusik, zu der man ihn häufig tanzt. Er gilt als technisch anspruchsvoll, weil er sich einfach nicht schön anfühlt, wenn man ihn nicht »richtig« tanzt.
Wir werden in diesem Kurs also an unserer Tanztechnik schrauben, damit es sich „richtig“ anfühlt. Was noch hakt, wird glatt gehobelt, damit es hinterher richtig schwingt und gleitet. Die Technik, die wir lernen werden, ist prinzipiell auf alle Standard-Schwungtänze anwendbar (also alles außer Tango), aber wir fokussieren uns auf Slowfox.
Es wird keine Erfahrung mit Tanztechnik vorausgesetzt. Auch den Slowfox-Grundschritt werden wir im Kurs lernen und ordentlich üben. Andere Standardtänze – insbesondere den langsamen Walzer – schon zu kennen, wird aber hilfreich sein.
Johannes tanzt seit vielen Jahren begeistert und bringt auf Tanzabenden auch begeistert anderen das Tanzen bei. Sogar Tanz-KüAs hat er schon angeboten, und auch schon andere Kurse auf Akademien, aber dies ist der erste Tanzkurs von ihm. Johannes ist zudem großer Fan von Frank Sinatra, dem Ratpack und all der tollen Musik, die so richtig swingt. Kein Wunder, dass Slowfox sein Lieblingstanz ist und er manchmal beim Tanzen laut sogar mitsingt.
Wenn Johannes nicht sein Schlafdezit auf Tanzabenden erhöht, dann entwickelt er Software, um seine Rechnungen zu bezahlen. Im Herzen bleibt er aber Mathematiker.
6. Queere Musik ¶
–
Kurs-/Ensembleschiene (cancelled).
Kann Musik queer sein? Was bedeutet „queere Musik“? Welche Bedeutung hat queere Musik für uns? Unter anderem mit diesen Fragen werden wir uns im Kurs beschäftigen.
Unsere Idee ist es, gemeinsam Musik zu hören, die wir selbst aus verschiedenen Gründen als „queer“ bezeichnen würden, und uns darüber auszutauschen. Wir wollen gar nicht viel vorgeben, sondern eher einen Raum eröffnen, in den ihr queere Stücke/Songs/Collagen mitbringen dürft, wobei uns wichtig ist, Kategorien möglichst offen zu verstehen. Wir können Impulse geben, streben aber an, dass jedey sich auf deren eigene Weisen mit für dey interessanter Musik auseinandersetzt, um aber immer wieder zusammenzutragen, auszutauschen und zu diskutieren. Es ist uns wichtig, den Kurs so gut wie möglich als einen sicheren Ort zu gestalten. Wir werden auch Musik hören, die Text enthält, und wo auch explizit negative Erfahrungen queeren Lebens Ausdruck finden können. Trigger beinhalten daher unter anderem Queerphobie, Geschlechtsdysphorie, Depressionen und Suizid. Wir versuchen so gut wir können, dass ihr selbst entscheiden könnt, womit und in welcher Weise ihr euch gerade konfrontieren wollt, aber seid euch bewusst, dass insbesondere oben genannte Trigger sehr schnell im Raum sein können. Wenn es weitere Themen gibt, vor denen ihr gewarnt werden möchtet, oder es Themen gibt, die gar nicht thematisiert werden sollen, werdet ihr die Möglichkeit haben, uns im Vorfeld zu schreiben.
Fynn (er/ihm) studiert Musikwissenschaften, bereitet sich aber hauptsächlich auf die Aufnahmeprüfung für Musiklehramt vor. Bei seinem inneren Coming Out als Trans* und irgendwas zwischen hetero- und homosexuell hat ihn queere Musik begleitet und sehr geholfen. Neben Musik im Allgemeinen und queerer Musik im Speziellen begeistern ihn Hörbücher, Drachen und Blåhajs. Jakü (neutrale Pronomen) fragt sich, wie Identität, künstlerischer Ausdruck, Kultur und gesellschaftliche Transformation zusammenhängen und was das für ense eigene Musik bedeutet. En studiert Komposition, schreibt (queere?) (Kunst-?)Musik und gerade eine Hausarbeit zu queerer Ästhetik.
7. Sophokles reimagined – wie klang die Antike? ¶
– Kurs-/Ensembleschiene.
Wir wissen, dass es in antiken Tragödien Chorlieder gab, aber die Noten dazu sind nicht erhalten. Lasst uns das ändern und damit gleichzeitig ein aktuelles Forschungsdesiderat bedienen! Wir werden in die hochmusikalische altgriechische Sprache eintauchen, um dann Musik zu den Worten von Sophokles‘ Philoktet komponieren zu können. Zuletzt soll unser Resultat einstudiert und im Optimalfall natürlich präsentiert werden. Dafür braucht ihr weder sprachliche, noch musikalische Vorkenntnisse, deren Vorhandensein schadet aber ebenso wenig.
Lilly studiert Latein und Geschichte in Münster und hat sich durch eine Vorlesung zur griechischen Tragödie hierzu inspirieren lassen. In ihrer Freizeit schlägt ihr Herz für Musical und Songwriting.
8. KlangFarben ¶
–
Kurs-/Ensembleschiene (cancelled).
In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit der Verbindung von Musik und bildender Kunst. Im Prozess sind wir ganz kreativ unterwegs, experimentieren mit verschiedenen Mal- und Zeichentechniken und improvisieren mit Stimme, Sprache und Bewegung. Außerdem gibt es zwischendrin auch Input zu verschiedenen Künstler*innen und deren Umgangsweisen mit Farbe, Form und Klang. Das Ziel des Kurses besteht darin, grafische Partituren zu entwickeln, die dann als Grundlage für eine musikalische Improvisation in der Gruppe dienen. Daraus kann am Ende auch eine präsentierfähige Performance entstehen.
Um teilzunehmen benötigst du keine Vorkenntnisse. Falls du ein Instrument spielst, bring das gerne mit. Außerdem wäre es gut, wenn du bewegungsfreundliche Kleidung und ein Oberteil, was beim Malen dreckig werden darf, mitbringst.
Agnes studiert Elementare Musikpädagogik und Gesangspädagogik in Hannover. Sie treibt sich gerne in Kunstmuseen herum und ist ein großer Kandinsky-Fan.
99. Eigene Baustelle ¶
– Kurs-/Ensembleschiene.
Du willst zur MusikAkademie kommen, aber keiner der angebotenen Kurse sagt dir zu? Du würdest gerne mitwerkeln, aber hast noch zu viele private Baustellen offen?
Wenn du in diesen Kurs eingeteilt wirst, kommst du normal zur Akademie, aber nimmst an keinem Kurs teil. In der Kurszeit kannst du stattdessen im Homeoffice arbeiten, eine Hausarbeit schreiben, die CdE-Datenbank weiterentwickeln, oder was du sonst so zu tun hast. An Workshops und dem restlichen Programm der Akademie kannst du normal teilnehmen. Unter diesem Kurs platzierte Kurswahlen ignorieren wir.
Dieser Kurs hat keine Leitung, du musst dich also selbst organisieren, kannst dich aber evtl. mit anderen Leuten im „Kurs“ absprechen. Außerdem können wir nicht garantieren, dass es für den Kurs einen Raum geben wird.
Bitte beachte, dass wir uns vorbehalten, Anmeldungen mit Kurs gegenüber Anmeldungen ohne Kurs zu bevorzugen. Das gilt insbesondere für Anmeldungen mit für Ensemble-Besetzungen relevanten Stimmen und Instrumenten.
W01. Ursonatenimpro ¶
– Workshop 23. März.
„Fümms bö wö tää zää Uu, pögiff, kwi Ee.“ – In diesem Workshop improvisieren (singen, deklamieren, krächzen, flüstern, rappen, fauchen, …) wir die Ursonate, ein (im Vortragen gut 30-minütiges) Lautgedicht von Kurt Schwitters in Form einer klassischen Sonate.
Da wir das alle gleichzeitig sehr frei tun, haben wir eine Art chaotische Grundtextur, die uns gleichzeitig einen Improvisationsraum gibt, in dem es nicht möglich ist, etwas falsch zu machen. Von dort aus können wir ausprobieren, mit anderen Stimmen zu interagieren und dadurch Kommunikationsmöglichkeiten spielerisch auszutesten. Was passiert zum Beispiel, wenn wir uns gegenseitig nachahmen oder anderweitig aufeinander reagieren? Entstehen im Laufe des Stückes geordnete, übersichtliche Gesamtzustände? Wie lange dauert es, bis sie wieder zerfallen?
Der einzige Weg, das und vieles mehr herauszufinden, ist, es auszuprobieren! Dieser Workshop soll damit gleichzeitig musikalisches Experiment sein und einen niederschwelligen Raum öffnen, in dem Möglichkeiten freier Improvisation ausprobiert werden können.
Wir werden am Anfang ein kurzes Warm-Up machen, um das Grundkonzept besser zu verstehen, und dann alle vier Sätze der Sonate durchmusizieren. Je nachdem, wie lange wir brauchen, ist danach noch Zeit, über unsere Erfahrungen zu reden und vielleicht sogar davon ausgehend Varianten des Konzeptes zu erfinden und auszuprobieren.
Es wäre gut, wenn ihr ein digitales Endgerät mitbringen könntet, um euch den Text darauf anzeigen zu lassen.
W02. Frei Improvisation lernen ¶
– Workshop 25. März.
In diesem Workshop dreht sich alles um freie Improvisation. Ich möchte gerne einen möglichst niederschwelligen Einstieg in gemeinsame Musizierformen ermöglichen, die keine Noten oder Vorbereitung brauchen. Dazu werden wir zunächst mit herumliegenden Baustellengegenständen austesten, wie wir musikalisch miteinander in Beziehung treten können, und danach mit unseren Instrumenten spielerisch verschiedene Improvisationskonzepte ausprobieren und darüber reden, um flexibler in unserem Zusammenspiel zu werden.
Es sind keine Improvisationsvorkenntnisse nötig und ihr müsst euer Instrument nur so gut spielen können, dass ihr damit Töne hervorbringen könnt.
W03. (Quint-)Kanon komponieren - Einführung in Renaissancekontrapunkt ¶
– Workshop 24. März.
Dies ist eine Einführung in Renaissancekontrapunkt und Grundkonzepte des traditionellen polyphonen Satzes. Es gibt einen theoretischen Teil, in dem ihr wesentliche Grundlagen zu Stimmführung lernt. Danach dürft ihr mit beliebig viel oder wenig Anleitung selbst Kanonen oder freiere kontrapunktische Formen schreiben, damit auf Spatzen oder gerade Fertiggebautes schießen oder sie direkt praktisch musizierend ausprobieren.
Voraussetzung sind Notenlese und -schreibfähigkeit und Sicherheit im Bilden und Benennen von Intervallen.
W04. Elektronische Komposition – Bau dein Stück! ¶
– Workshop 26. März.
Das Ziel dieses Workshops ist, elektronische Musik zu komponieren. Die Klänge nehmen wir selbst mit Handymikrophonen auf, um sie dann in Audacity zu bearbeiten und zusammenzuschneiden. Es gibt eine kleine Einführung in die Software und Möglichkeiten digitaler Klangbearbeitung und dann dürft ihr kreativ werden.
Es ist kein Vorwissen nötig. Auf Wunsch können wir auch über aufkommende kompositionstechnische Fragen sprechen. Ihr braucht einen Laptop, auf dem ihr idealerweise schon vorher die Software installiert habt. (Wenn ihr schon eine andere DAW habt, mit der ihr arbeiten wollt, ist das natürlich kein Problem.)
W05. Bretonische Tänze für Anfänger:innen ¶
– Workshop 24. März.
In diesem Workshop wollen wir eine Handvoll bretonischer Volkstänze lernen, vom sehr einfachen An Dro über den sportlichen Dans Plinn bis zum kognitiv etwas fordernderen Kost Ar C‘Hoad. Es handelt sich vor allem um Kettentänze, manche tanzt man auch zu zweit.
W06. In-Ear-Monitoring ¶
– Workshop 23. März.
Wenn man Musik macht, möchte man sich meistens selber hören – das ist gerade bei Rockkonzerten (mit Schlagzeug) nicht immer leicht sicherzustellen. Üblicherweise werden in diesen Fällen den Musiker:innen dedizierte Monitor-Lautsprecher, genannt Wedges, verwendet. In den letzten Jahren verbreitet sich aber auch unter kleineren Bands (wie meiner) stattdessen die Verwendung eigener In-Ear-Monitoring-Systeme. Auch meine Band hat sich vor Kurzem ein IEM-Rack angeschafft, das ich für den Rockband-Kurs zur Aka mitbringen werde. Im Zuge dessen habe ich mich mit Vor- und Nachteilen, Anforderungen und Kosten von IEM-Systemen beschäftigt. In diesem Workshop biete ich an, dieses Wissen für Interessierte zu teilen, das System auszuprobieren, nach Möglichkeit auch mit eigenem Instrument, oder auch einfach ein bisschen mit Tontechnik-Spielzeug zu spielen, je nach Interesse der Kommenden.
W07. Beethoven hören, Gefühle malen ¶
– Workshop 26. März.
In diesem Workshop ist der Name „Beethoven hören, Gefühle malen“ Programm. Wir hören Musik von Beethoven und malen intuitiv und frei, was wir dabei fühlen. Ziel ist es die Musik bewusst zu hören und einfach Spaß zu haben dabei zu malen.
W08. Obertongesang ¶
– Workshop 25. März.
In diesem Workshop lernen wir gemeinsam den Obertongesang kennen. Mit verschiedenen Übungen versuchen wir unserem Körper gezielt Obertöne zu entlocken. Du hast keine Ahnung, was Obertongesang ist oder wie das gehen soll? Sei gespannt und komm vorbei.
W09. Tanzen ohne Schritte ¶
– Workshop 23. März.
Wenn man einen neuen Tanz lernt, fängt man sehr häufig damit an zu lernen, in welcher Reihenfolge man seine Füße wo hinsetzen soll. Dabei bin ich der Meinung, dass viel des Spaßes am Tanzen nicht (nur) an der Bewegung der Füße, sondern der des restlichen Körpers hängt. In diesem Workshop möchte ich deshalb mit euch Tanzbewegungen ausprobieren, für die man seine Füße nicht unbedingt bewegen muss. Ich werde selbst einige Beispiele mitbringen (von denen ich viele am ehesten dem HipHop Basics Bereich zuordnen würde), freue mich aber auch über eure Ideen, wie ihr unser schrittfreies Tanzrepertoire füllen möchtet. Mitmachen kann jeder, der Lust hat, sich gemeinsam ein bisschen zur Musik zu bewegen.
W10. Einführung in Musescore und erste Grundlagen des Arrangierens ¶
– Workshop 26. März.
Arrangements schreiben, lesen und anhören - Musescore ist ein kostenloses Programm, was das alles einfacher macht! Wir installieren es zusammen und finden uns gemeinsam darin zurecht - das ist nicht allzu kompliziert, weshalb wir danach noch Zeit haben, die grundlegenden Schritte fürs Arrangieren zu lernen und direkt auszuprobieren. Wir machen das anhand von Pop-Arrangements für Chor, aber ähnliches lässt sich auf andere Arrangements anwenden, ob in anderen Genres oder für Instrumentenensembles. Wir behandeln keine großen musiktheoretischen Hintergründe, aber alles was du brauchst, um selber loslegen und experimentieren zu können. Noten lesen können ist von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig.
Bringe am besten deinen Laptop und Kopfhörer, die ihr damit verbinden könnt mit - wer keinen Laptop hat schließt sich einfach mit wem anders zu einer kleinen Gruppe zusammen :) Musescore vorher runterladen schadet auch nicht, wer weiß, wie gut das Internet vor Ort ist ;)
W11. Instrumentenkarussell ¶
– Workshop 23. März.
Du möchtest gerne verschiedene Instrumente ausprobieren und kannst vielleicht sogar selbst eines mitbringen? Dann bist du hier genau richtig! In diesem Workshop dürfen mitgebrachte Instrumente von den anderen Teilnehmenden getestet und gespielt werden. Die Instrumente werden in verschiedene Ecken des Raums (oder mehrere Räume) verteilt und die Teilis können sich zwischen diesen frei bewegen. Teilis, die ein Instrument mitbringen, dürfen gerne bei ihrem Instrument bleiben und einführende Hinweise geben, müssen aber nicht.
W12. Freies Bewegen/Tanzen zu klassischer Musik ¶
– Workshop 26. März.
In diesem Workshop werden wir uns zu klassischer Musik (im weiten Sinne, also nicht nur (Wiener) Klassik, sondern querbeet Barock, Klassik, Romantik usw.) frei bewegen bzw. tanzen. Wir werden mit einem Warm-Up und ein paar kleinen Übungen beginnen, um sich an das freie Bewegen und Ausdrücken zu gewöhnen. Anschließend werden wir immer freier und tanzen einfach, wofür ich eine Playlist mit Vorschlägen mitbringen werde. Gerne könnt ihr euch aber auch Stücke wünschen. Grundsätzlich tanzen erstmal alle für sich. Bei Interesse können wir auch einen Bereich bestimmen, wo Menschen gemeinsam oder mit Kontakt (z.B. mit Berührungen an Händen/Armen oder sogar in engerer Tanzhaltung) tanzen. Dies ist aber kein Muss! Du kannst diesen Workshop auch wählen, wenn du einfach nur für dich schauen willst, was dein Körper aus der Musik macht.
W13. Barbershop ¶
– Workshop 26. März.
Barbershop ist ein Stil des vierstimmigen Acappella-Gesangs, der in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts in Amerika entstanden ist. Barbershop-Harmonien kennzeichnet eine enge Stimmführung und reine Intonation, was einen sehr vollen und dichten Vokalklang (im Jargon „wall of sound“ genannt) bewirkt. Dieser Workshop ist voll und ganz auf Praxis ausgelegt und bedarf keinerlei Vorbereitung. Mithilfe von „Tags“, kleinen exemplarischen Liedschnipseln, die sich schnell erlernen lassen, und darum in der Szene mit Vorliebe als spontane Gesangsaktivität praktiziert werden, werden wir uns in Barbershop-Harmonien üben.
W14. Veranstaltungstechnik und Psychoakustik ¶
– Workshop 24. März.
In diesem Workshop werden wir uns in einem Zirkelformat mit verschiedenen technischen Aspekten der Musik auseinandersetzen. Von verschiedenen Mikrophontypen über Aufbau und Funktionsweise eines Mischpultes bis hin zu Equalizern und wieso die eine Abmischung „besser“ klingt als die andere, oder warum wir Klänge so empfinden, wie wir sie empfinden.
W15. Musik im Improtheater ¶
– Workshop 25. März.
Ihr mögt Theater und Musik? Ihr lasst euch gerne von spontanen Idee leiten und Szenen spielen, die direkt aus dem Moment entstehen? Das geht! In diesem Workshop wollen wir mit euch Improvisation im Theater und in der Musik zusammenbringen – wir wollen mit euch improvisierte Szenen spielen, mal mit spontan entstehendem Soundtrack, mal mit Gesang, aber immer mit Musikbezug. Lasst uns gemeinsam entdecken, wie man spontan Geschichten und Musik erschaffen kann, wie Impulse von Spielenden zu Musizierenden oder umgekehrt fließen, und wie verschiedene Genres das Geschehen auf der Bühne beeinflussen
W16. Science Songs komponieren ¶
– Workshop 26. März.
In diesem Workshop werden wir versuchen, gemeinsam einen informativen „Science Song“ zu komponieren. Wer keine Vorstellung hat, wie ein solches Lied klingen soll, kann sich im Internet Ninas Physik-Songs anhören, veröffentlicht unter dem Namen „Nico Brocki“. Im Workshop muss es aber nicht zwingend auf einen Physik-Song hinauslaufen, das Thema entscheiden wir spontan je nach Interessen der Teilnehmenden. Je nach Gruppengröße teilen wir uns vielleicht auch in kleinere Gruppen auf, die parallel an verschiedenen Stücken arbeiten können. Es werden keinerlei Vorkenntnisse benötigt. Bringt aber gegebenenfalls gerne ein Instrument zum Begleiten (z.B. Gitarre) mit zum Workshop.
W17. Mehrstimmige Aufnahmen ¶
– Workshop 23. März.
Wir probieren aus, uns selbst (und/oder andere) mehrstimmig aufzunehmen, um so Beispielsweise A Capella Stücke alleine zu produzieren. Je nach Interesse geht es von Aufnahmetechnik bis Mixing. Ein Computer mit Kopfhörern ist grundsätzlich hilfreich.
W18. Vocal Painting ¶
– Workshop 23. März.
Wir singen in der Gruppe und lassen dabei mit Hilfe von Vocal Painting im Moment Musik entstehen. Die Zeichensprache mit zig offiziellen Gesten wurde vom dänischen Chorleitungsprofessor Jim Daus Hjernøe entwickelt. Inzwischen wird VoPa weltweit benutzt: insbesondere aber nicht ausschließlich in Pop- und Jazzchören.
W19. Blattsingen für Einsteiger:innen ¶
– Workshop 24. März.
Du singst gerne und kannst grundsätzlich Noten lesen, aber Blattsingen hört sich wie ein Ding der Unmöglichkeit an? Vielleicht nach oben bzw. unten singen, wenn sich die Notenköpfe dahin bewegen, aber das war‘s schon. Wir werden Herangehensweisen zum Blattsingen kennenlernen und ausprobieren.
W20. Rock ¶
– Workshop 25. März.
In diesem Rock-Workshop für Neugierige mit beliebigem Unfähigkeitsgrad werden wir eine Parodie auf ein Stück von AC/DC spielen. Einzige Voraussetzung ist Lust Krach zu machen!
W21. Musik und bildende Kunst ¶
–
Workshop 23. März (cancelled),
Workshop 24. März (cancelled),
Workshop 25. März (cancelled)
and
Workshop 26. März (cancelled).
In diesem Workshop beschäftigen wir uns mit den Künstler:innen des 20. Jahrhunderts und ihrer Beziehung zu Musik. Wir hören Musik, malen selbst und machen uns dabei Gedanken, welche Farben und Formen haben oder wie wir einen Rhythmus aufs Papier übertragen können.
W22. BodyMusic ¶
– Workshop 24. März.
In diesem Workshop geht es um eine Einführung in die Bodypercussion. Wir lernen verschiedene Bodysounds kennen, spielen, experimentieren, improvisieren, lernen Stücke kennen und grooven und singen was das Zeug hält!
WA01. Blechbläserensemble ¶
– Workshop 26. März.
Für diesen Workshop ist eine verbindliche Anmeldung möglich, aber nicht erforderlich.
Du spielst ein Blechblasinstrument und möchtest mal ausschließlich mit anderen Blechbläser:innen musizieren? – Das können wir bieten! Je nach Personenzahl stellen wir eine Auswahl an Stücken zusammen, die von leicht bis anspruchsvoll und von Trio über Quintett bis hin zu Zehnerbesetzungen reichen könnte. In unserem Fundus befinden sich neben Posaunenchorliteratur (klingende Notation/in C) auch einiges an Literatur für kleinere Besetzung mit Trompeten in B notiert. Wenn du nur eine der Lesearten sicher beherrscht, ist das kein Problem, um es berücksichtigen zu können, müssten wir es aber vorher wissen. Eine spontane Teilnahme ist möglich, die Anzahl an (Einzel-)Stimmen wird sich jedoch nach der Anzahl an Anmeldungen richten und wir können Angemeldeten gerne im Vorhinein Noten zukommen lassen, damit man sich diese schonmal anschauen könnte.
WA02. Jazzvokalensemble ¶
– Workshop 25. März.
In diesem Workshop wollen wir mit 5-8 Leuten ein 5-8-stimmiges Stück aus dem Jazz singen. Was genau wir singen werden, hängt von der Besetzung ab; mit 5 Menschen vielleicht etwas von der Real Group, mit mehr werden wir sicherlich auch etwas mit spannenden Jazzakkorden finden. Da das Stück harmonisch recht herausfordernd werden könnte, ist die Idee, dass wir unsere Stimmen vor der Akademie vorbereiten und uns im Workshop dann ganz darauf konzentrieren können alles zusammenzusetzen und am Stück musikalisch zu arbeiten. Ich freu mich auf euch!
WAD01. Saxophonensemble ¶
– Workshop 23. März and Workshop 24. März.
Dieser Workshop erfordert eine feste Anmeldung. Dieser Workshop findet über zwei Schienen statt.
Du spielst Saxophon und hast Lust, mal mit mehreren Saxophonist:innen zusammen zu musizieren? Dann bist du in diesem Workshop richtig! Je nach Besetzung werde ich verschiedene Stücke aus z.B. Jazz oder Filmmusik vorbereiten. Bisher geplant sind u.a. „Caravan“ und Musik aus dem Hörspiel Ritter Rost (erstmal unter Vorbehalt/Veränderung der Stücke ist möglich).
Du kannst unabhängig von bisheriger Ensembleerfahrung mitspielen, wichtig ist nur, dass du Grundkenntnisse im Saxophonspiel besitzt. An Vorbereitung erwarte ich, dass du die Noten im Vorfeld sichtest, um ggf. schwierige Stellen individuell üben zu können – es wäre hilfreich, wenn du deine Stimme auf der Akademie schon halbwegs spielen kannst :)
WD01. Gesangsarrangement „Sound of Silence“ ¶
– Workshop 25. März and Workshop 26. März.
Dieser Workshop findet über zwei Schienen statt.
Vor ein paar Jahren habe ich ein A-capella-Arrangement für mehrstimmigen Gesang zum Lied „Sound of Silence“ geschrieben. Gerne würde ich dieses mit euch einstudieren. Aktuell ist es so arrangiert, dass ich alle Stimmen singen kann. Dementsprechend ist es bisher für Tenor, Alt und Sopran gedacht. Bei Interesse könnte ich noch eine Bassstimme ergänzen. Ich würde das Lied als eher anspruchsvoll einstufen, da u.a. das Zupfen von Gitarrensaiten nachgeahmt wird und somit möglichst präzise Intonation hilfreich wäre. Gerne schicke ich im Vorhinein Noten.
Du kennst dich mit Chorleitung aus? Ich würde mich sehr freuen, bei der Leitung des Workshops unterstützt zu werden. Wenn du dich dafür bereit erklären würdest, gib mir bitte Bescheid.
Ich bin Miriam. Das Arrangement habe ich geschrieben, als ich noch Musik auf Lehramt studiert habe. Mittlerweile studiere ich Akustik.
WD02. Ballermann-Chor ¶
– Workshop 25. März and Workshop 26. März.
Dieser Workshop findet über zwei Schienen statt.
Auf dieser MusikAkademie verlagern wir den mittlerweile zur Tradition gewordenen Ballermann-Chor in die Workshop-Schiene. Wie üblich arrangiere ich einen der entsprechenden Szene entstammenden Schlager für vierstimmigen A-capella-Chor und studiere ihn mit euch ein. Da die zwei Stunden Workshop-Schiene für einen Ballermann-Chor schon recht viel Zeit sind, gibt es entweder ein umfangreicheres Stück oder noch ein zweites. Was genau wir singen, bleibt wie immer bis kurz vor der ersten Probe eine Überraschung.
Bei der Stückauswahl gebe ich mir Mühe, sexistische Inhalte, so gut es geht, zu vermeiden. Alkoholmissbrauch wird vermutlich aber Thema sein. Auch sexuelle Anspielungen können vorkommen.
Ich freue mich auf die nächste absurde Runde Ballermann-a-capella mit euch!
WD03. Spieluhr – Arrangieren und Probieren ¶
– Workshop 23. März and Workshop 24. März.
Dieser Workshop findet über zwei Schienen statt. Es ist möglich, nur an der ersten teilzunehmen.
Nach einem kleinen Input über die Funktionsweise und Besonderheiten der verwendeten Spieluhr, bietet der Workshop einen Raum dafür, selbst Stücke zu arrangieren und auf einen Spieluhrstreifen zu stanzen. Die perfekte Gelegenheit, dieses ungewöhnliche Instrument einmal auszuprobieren. Wer bereits ein angefangenes Projekt hat, kann dies gerne mitbringen und im Spieluhr-Coworking weiterbearbeiten. Ihr könnt bei Bedarf ein paar Praxistipps bekommen, wie man mit den Schwierigkeiten auf einer Spieluhr umgeht, allerdings wird es keine generelle Hilfestellung zum Arrangieren geben.
Papierstreifen, in die die arrangierten Stücke gestanzt werden können, werden vorhanden sein. Allerdings wird es nur eine sehr begrenzte Anzahl an Spieluhren und Stanzzangen geben. Außerdem ist es notwendig, einen Laptop mitzubringen, auf dem das Arrangement geschrieben werden kann.